„Wir müssen wissen, wie wir Herausforderungen erkennen und mit den Hindernissen auf dem Weg umgehen – Ziele zu haben ist nicht genug.“

Ich unterstüze Unternehmen  – Leitung und Teams – auch unter Druck unerwartete Situationen zu meistern und Fit For Challenge zu sein. Hier finden Sie Ressourcen und Anregungen zum Thema.

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Wer gut ist, macht Fehler.

Wer gut ist, macht Fehler.

Eine positive Fehlerkultur ist wichtig für den Unternehmenserfolg, weshalb fortschrittliche Firmen ihre Kultur entsprechend anpassen und damit auf stärkere Innovationskraft und bessere Mitarbeitermotivation hoffen. Meistens leider vergebens. Warum funktioniert Fehlerfreundlichkeit per Dekret selten und was ist der bessere Weg?

Der Mensch wächst auf mit der Erfahrung: Für Fehler wirst Du bestraft. Sicher erinnern Sie sich an die dicke rote Tinte in ihrem nicht ganz so gelungenen Schulaufsatz. Später dann der Anpfiff vom Chef, der Rüffel für die verdorbene Aufgabe.
Diese frühen Erfahrungen brennen sich ein in unser neurologisches Netzwerk. Fehlerverleugnung und -vermeidung bestimmen dann einen Grossteil unseres Tagwerks. Hören wir später: „Aus Fehlern wird man klug“ , „Keiner ist perfekt!“ – dann hilft das wenig. Denn sobald wir einen Fehler machen, reagiert unser Gehirn mit der Ausschüttung von Stresshormonen und das Areal, welches für „Bestrafung“ steht, wird aktiviert. Schuld und Scham sind die Folge. Weitere Fehler werden wahrscheinlich. Ein Teufelskreis beginnt.

High Reliability Organisationen,  Unternehmen in denen ein Fehler Leben kosten kann wie zB in der Luftfahrt beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema: Wie kann unser Gehirn „umprogrammiert“ werden? Wie wird „Wenn ich etwas falsch mache, werde ich bestraft“ zu „Ein Fehler ist eine Möglichkeit für mich, mein Team und das Unternehmen zu lernen und voranzukommen“. Erst wenn sich unsere Haltung zu Fehlern ändert, können wir deren Potential nutzen.

Von den Erkenntnissen dieser Unternehmen können wir lernen.

>> Logbuch führen
Erfahrungen werden erst durch Reflektion zu Wissen und Weisheit. Ein Weg: Schriftlich, in einem persönlichen Notizbuch, werden die folgenden drei Fragen nach einem Vorfall beantwortet: Was ist passiert? Was habe ich gefühlt? Was kann ich daraus lernen? Dieses Modell der Schwedischen Luftwaffe bewährt sich auch hierzulande in Unternehmen. So machen Sie jeden Fehler nur einmal!

>> Von Fehlern anderer lernen.
Studien zeigen: Wir lernen mehr und besser von den Fehlern anderer Menschen. Nutzen Sie diese Chance und besprechen Sie ihre Manöver. Auf Flugzeugträgern wird jede Landung über Bildschirme an sämtliche (!) Orte des fliegenden Flugplatzes übertragen. Innerhalb einer Stunde wird dann eine mangelhafte Leistung besprochen.

>> Fail award – Ein Preis für den dicksten Fehler
In einigen Städten gibt es mittlerweile Jour fixe an denen Geschichten des Scheiterns erzählt werden. Ein nettes Gegenprogramm zu den ewigen – und selten wahren „success-stories“. Und eine Goldader für die Zuhörer. Andere Firmen verleihen Preise für`s Scheitern. Denn viele Erfahrungen lassen sich auch gebraucht machen.

>> Die Stunde des Chefs
Wenn der Chef offen mit seinen Fehlern und Misserfolgen umgeht, steckt das an. Und wirkt nebenbei souverän. Sicher, das erfordert Courage, doch die Überwindung lohnt sich. Versprochen!

People make the change. Fehler-und Unternehmenskultur beginnen auf der Ebene der im Unternehmen beschäftigten Mneschen. Es lohnt sich, mit dem Veränderungsprozess in der Führungsentwicklung zu starten. Meiner Erfahrung nach haben resiliente Chefs ausreichend Mut und innere Stabilität, um voranzuschreiten und offen(er) auch zu ihren weniger glorreichen Entscheidungen zu stehen.

EXKURS: Im Franzöischen ist das Wort für Wanderlust oder Wandern „errance“. Und hat damit die gleichen Wurzeln wie error-Fehler. Sich irren, auch verirren und Fehler zu machen ist eine Art zu lernen, die es ermöglicht weiterzukommen und neue Wege zu finden. Fehler und Irrtümer sind Bestandteile des Prozesses.

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Blut, Schweiss, keine Tränen. Zielplanung 2017ff.

Blut, Schweiss, keine Tränen. Zielplanung 2017ff.

Alles geplant bis zum Letzten, dann geht es etwas schief (und das wird es!) und schon breitet sich Panik aus. Sie kennen das? Widerstände und Hindernisse machen emotional, um sie zu überwinden brauchen wir Haltung, Anmut und einen kühlen Kopf. Sangfroid, wie die Engländer sagen.

Stets das Gleiche zu tun und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen, ist Wahnsinn. Einstein. Dennoch wird sich landauf-landab in den Unternehmen und Wohnzimmern der Republik gegrämt: Falsche Ziele? Falscher Angang? Falsches Timing? …und noch ein Buch zur Zielerreichung gekauft.

Wer die Jahreswende damit verbracht hat, die Zielplanung für die kommenden Monate zu Papier zu bringen befindet Sie sich in bester Gesellschaft.

Kaum vollbracht startet das neue Geschäftsjahr. Und die Zielplanung geht weiter. Jetzt beruflich. Mit etwas mehr gefühltem Abstand zum Selbst, nicht immer weniger emotional.

Beim Blick in den Rückspiegel schaut uns ein angekratztes Selbstwertgefühl entgegen. Wieder nicht geschafft.

Die meisten Menschen haben ungute Gefühle, wenn es an die Zielplanungen geht, weniger aus Pessimismus, denn in Erinnerung an die letzten Jahre. Beim Blick in den Rückspiegel schaut uns ein angekratztes Selbstwertgefühl entgegen. Wieder nicht geschafft. Als Führungsveratwortlicher sehen wir daneben die frustrierten Gesichter der Kollegen und Mitarbeiter. Nicht alles lief wie geplant, ausgearbeitet und erhofft. Hindernisse und Widerstände gehören dazu, waren nur leider nicht eingepreist.

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Fliegekunst

Fliegekunst

Technikinteressiert? Flugbegeistert? Neugierig, wie Träume und Ideen Wirklichkeit werden?

Peggy Walentin und Dr.Gerhard Fahnenbruck – meine Kollgen aus der Stiftung Mayday haben ein spannendes Projekt gestartet: Fliegekunst – Der Mensch versteht das Fliegen.

Ein Doku-Film über die ersten Flugversuche, die anfänglichen Schwierigkeiten, die rasanten Fortschritte innerhalb kurzer Zeit (ganz ohne Internet und andere moderne Medien).  Erklärt werden die Zusammenhänge im Zeitraffer, die Hürden und Probleme der damaligen Zeit werden veranschaulicht. Die Protagonisten gehen mit verschiedenen Fluggeräten selbst in die Luft. Begleitet wird das Projekt vom DLR, Deutschen Luft-und Raumfahrtzentrum.

Sie können die Entstehung des Films hier begleiten. http://www.fliegekunst.de/

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Best Case Resilience: South West Airlines.

Best Case Resilience: South West Airlines.

Southwest Airlines has shown tremendous resilience through numerous financial and national challenges, most notably the terrorist attack of 9-11. With 40 consecutive years of profitability in a business sector where profits can be excruciatingly tough to come by, the company continues to build resilience through a focus on Relationships and Affect. It demonstrates a deep commitment to its employees, holding firm to its no-layoffs policy, even after 9-11 when every other airline cut its workforce, and during the most recent recession. The company turns to its employees to find innovative cost-cutting measures, and doesn’t penalize them when an initiative fails. In a culture that celebrates humor and positivity, it encourages employees to have fun on the job.

see the video https://www.youtube.com/watch?v=M7b391n_TnY

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Bericht aus der Praxis: Peer Mentoring in einem deutschen Technologieunternehmen.

Bericht aus der Praxis: Peer Mentoring in einem deutschen Technologieunternehmen.

Michaela Stelzer-Berndl, Leiterin Personal- und Organisationsentwicklung der ZF Friedrichshafen AG in Passau zu ihren Erfahrungen mit Peer Mentoring/kollegialer Fallberatung im Rahmen des internen Resilienz Programms für Führungskräfte.

Verehrte Leser,

um es gleich vorneweg zu sagen: Ich LIEBE kollegiale Fallberatung!!! Warum? Weil sie mir in verschiedenen Rollen zu den unterschiedlichsten Fragestellungen bisher IMMER Handlungsoptionen genau dort eröffnet hat, wo ich dachte, ich stecke in einer Sackgasse fest. Weil ich durch kollegiale Fallberatung neue Zwischentöne hören konnte, die ich im Alltag von Mitarbeitern überhört hatte – weil ich mich danach jedesmal um viele Ideen bereichert fühle und sie mir die Chance bietet, zu reflektieren, zu wachsen und mich weiterzuentwickeln – in meiner Person und in meiner Rolle. Und dies vergleichsweise schnell und effektiv.

Ich selbst bin also sehr von der Wirkungskraft dieser Methode überzeugt – doch wie kann ich als Personalentwicklerin Führungskräfte in einem Technologieunternehmen für diese Methode gewinnen? Lesen Sie selbst… Bericht aus der Praxis: Peer Mentoring in einem deutschen Technologieunternehmen. weiterlesen

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Lauter, bitte! Warum brilliante Lösungen in Unternehmen versanden.

Lauter, bitte! Warum brilliante Lösungen in Unternehmen versanden.

Niemand zweifelt ernsthaft daran: Gute Ideen sind ausreichend vorhanden. Doch kaum jemand wagt sich damit nach vorne. Das darf sich ändern, denn verschwiegene Signale und Anregungen sind die Goldadern des Unternehmens.

Bestehendes verbessern und gänzlich Neues entwerfen um Unternehmen innovativer, Systeme sicherer, Miteinander lebenswerter zu machen – Gedankengut dafür ist in Hülle und Fülle vorhanden. Mindestens eine Person hätte es besser gewusst nach jeder grösseren oder kleineren Katastrophe im Unternehmen, zumindest hat man etwas geahnt. Und sich nicht getraut, sich zu äußern. Oder, schlimmer: Nicht gehört wurde.

Die Angst vor dem Scheiterhaufen

Ein neuer Blickwinkel stellt per definitionem die alte Perspektive in Frage. Das kann schon mal ungemütlich werden. Für den Ideengeber: Auch er selbst ist sich vielleicht noch nicht sicher, wie tragfähig seine Idee ist. Und der Adressat, Chef oder Öffentlichkeit reagieren vielleicht abwehrend. Schlimmer: Abwertend. Hand auf s Herz: Wovor haben Sie selbst mehr Angst, als ausgelacht zu werden?

Kein Wunder also, dass die Hälfte der gut 40.000 Angestellten eines grossen Technologieunternehmens sich nicht sicher fühlen eine abweichende Meinung zu

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Schlafen Sie gut!

Schlafen Sie gut!

Unsere Beobachtungen aus dem Critical Incident Stressmanagement stützen den Nachweis: Schläft man in den ersten 24 Stunden nach einem traumatischen Ereignis, hilft dies, die belastenden Erinnerungen besser einzuordnen und zu verarbeiten, haben Forschende der Universität Zürich und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich nachgewiesen. >> mehr

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Logbuch N° 21

Logbuch N° 21

„Willst Du schnell sein, geh allein. Willst Du weiterkommen, geh zusammen.“

Alleine oder in Gemeinschaft arbeiten und leben – Ansichtssache. Was zählt, ist das Ergebnis. In Zahlen oder/und Wohlgefühl. An der Grenze von Fähigkeit und Expertise (und diese Grenze erreicht der Einzelne immer schneller und immer häufiger) steht das Gruppenwissen. Die Idee der Peer Modelle (Unterstützung durch Gleichgesinnte/Ebenbürtige) fällt also nicht zufällig grade jetzt auf fruchtbaren Boden. Benefit: Sozialer Austausch wirkt neurobiologisch stressreduzierend – siehe unten, „QuickWin“.

In diesem Logbuch finden Sie einige Ideen zum Thema.
Viel Spass beim Umsetzen. Wie immer freue ich mich auf Ihr Feedback!

Herzlich,
Corinna Cremer

P.S.: Es war gar nicht so leicht, dieses Intro zu schreiben, ohne Digitale Transformation zu erwähnen…

Zum Logbuch N° 21

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Was hat Ihr Unternehmen mit einem Flugzeugträger gemein?

Was hat Ihr Unternehmen mit einem Flugzeugträger gemein?

Auf den ersten Blick wenig? Und Sie selbst, als Führungsverantwortliche/r noch weniger mit der Besatzung auf dieser schwimmenden Organisation? Sie könnten sich täuschen. Was hat Ihr Unternehmen mit einem Flugzeugträger gemein? weiterlesen

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Der Reziprozitäts-Ring

Der Reziprozitäts-Ring

Was verbindet Bristol-Myers Squibb, IBM, Boeing, Citigroup, Estee Lauder, UPS, Novartis und GM?
Sie arbeiten intern erfolgreich mit dem Modell des „Reziprozitäts-Rings“ – einer besonderen Form der kollegialen Unterstützung. Persönliche und berufliche Anliegen der Gruppenmitgleider finden im Austausch Verbindungen, Unterstützung, Ideen. Die Ergebnisse sind: atemberaubend. >> read more.

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Konfliktklärung

Konfliktklärung

“ Ein vierminütiger Augenkontakt bringt die Menschen einander viel näher als alles andere.“ Arthur Aron, amerik. Psychologe.

lookbeyondborders-kopie

link zum video Look beyond borders – 4 minutes experiment (5:00)
Die meisten Konflikte entstehen, weil uns unser Gegenüber fremd ist in seinen Motiven und seinem Verhalten. Vielleicht denken Sie an dieses kurze Video, wenn es demnächst knistert oder kracht im Betrieb….

 

 

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This young boy can teach us a lot…

This young boy can teach us a lot

Today in the METRO in Paris I met a young boy, age 13 perhaps. He asked me to use my mobile, so he can „google“ the street. I wondered, why he is speaking such a brilliant english (always being amazed, if someone speaks english in Paris….désolée….
He told me, his father encouraged him. By now, he`s learning japanese. As he wants to be a perfumer in Japan. He adores japanese culture and: „Japanese people love fragrancy.“
Then he got off.“ I am sure, you will make it,“I told him, Whatever happens in the years to come – his passion will guide and feed him.

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„Ich schaff das alleine!“

„Ich schaff das alleine!“

Was tun Sie, wenn Sie nicht mehr weiter wissen? Ich hoffe, Sie suchen und holen sich Hilfe. „Ich kann das alleine“ – als Anspruch und Haltung prägend für Generationen, ist dieser Gedanke nach dem 3. Geburtstag nur noch selten effizient und förderlich. Für die eigene Gesundheit ebenso wenig wie für das Unternehmen.

„One of the stigmas we had to bring down is that there’s nothing wrong with seeking help.“ CISM Team in the news

 

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Boss, haben Sie schon mal etwas so wunderbar zusammenstürzen sehen?

Boss, haben Sie schon mal etwas so wunderbar zusammenstürzen sehen?

Der legendäre Satz von Anthony Quinn alias Alexis Zorbas.
Haben Sie schon mal getanzt nach einem Misserfolg? Nein? Andere Ausdrucksformen von Resilienz finden Sie für sich im Training.
Scheitern (= Schiffsunfall, im Ggs. zum unversehrten Stranden)
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